Jodellehrerin – Vita

Wie kam Barbara zum Jodeln?

Jodellehrein Barbara Lexa 2019

Das war ganz unspektakulär. Mir wurde bereits als kleines Kind beim Autofahren schlecht. Meine Eltern hatten dann die Idee, die Fenster herunter zu kurbeln und laut zu singen. Das brachte frische Luft, Ablenkung und zusätzlich lernte ich im Laufe der Zeit eine Menge Lieder von meiner Mutter. Natürlich kamen dann auch die Jodler hinzu, die sie in ihrer aktiven Zeit auf den Bühnen Deutschlands und Südamerikas gesungen hatte. Als junge Erwachsene trat ich in ihre Fußstapfen.

Wie kam es zu den Jodelkursen?

Das ist mir buchstäblich „zugefallen“. Ich habe nach vielen „jodel-losen“ Jahren ein Video entdeckt, auf dem jemand einen Jodelkurs vorstellte. Ich schaute mir das an und dachte mir: „Ich würde das ganz anders machen!“
Ich habe eine Unterseite mit Jodelkursen erstellt, Termine gemacht und abgewartet. Innerhalb ganz kurzer Zeit kamen viele Anfragen. Und dabei ist es geblieben 🙂

Was gefällt Dir selbst am meisten an den Kursen?

Die fühlbare Veränderung meiner Kursteilnehmer. Viele sind erst noch schüchtern und wissen nicht, was sie erwartet. Wenn wir uns dann am Nachmittag verabschieden, hat sich immer alles gewandelt. Sie wirken dann offener, herzlicher, fröhlicher. Adressen werden ausgetauscht, Melodien summen durch den Raum, jeder hat eine andere im Kopf, oft gehen die Leute in Gruppen hinaus und singen noch, wenn sie ins Auto steigen. Das liebe ich.

Wie geht es 2021 – nach acht Jahren Jodelkursen – und einer langen Zwangsoause – weiter?

Das entzieht sich meiner Kenntnis.
Im Vetrauen bleiben, im Herzen leben – alles andere fließt von selbst.
Mehr dazu auch auf meiner Seite der Regenbogenfrau